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of Leeds Department of German GERM 2770/3770 Germany on the WWW Assignment 5 briefing and on-line resources list |
About this assignment
This assignment involves a study of the main current issues concerning the Internet in Germany.
For the purposes of the exam, you should look at the first section, then concentrate on sections 2 & 3.
Through working on the materials in Section 2, you need to come to understand the background and the general contents of recent German legislation in this area, what issues it was designed to address and what problems it has left unsolved - or even created. You should, in particular, be able to explain the role played by Bund-Länder rivalry in the emergence of this legislation and be able to place that rivalry in the context of earlier disputes over media regulation.
In your work on the materials in Section 3, you should aim to form a general understanding of how the problems of policing the Internet are perceived in Germany and achieve a grasp of what factors make such policing difficult. You should then examine the course and the outcome of the Radikal affair, including the involvement of Angela Marquardt, and make sure you are able to explain how these events illustrate more general difficulties connected with the availability of allegedly illegal material on the Internet.
You should dip into the materials in the remaining sections to extend your awareness of what is going on in this general area (and possibly to provide you with some pointers towards aspects of your project) but you will not be required to shown any special knowlege of them in the examination.
1 Introducing the Internet: a four-part series from Der Spiegel
Though inevitably somewhat overtaken by events in some areas, this series offers a useful transition between the mainly US-based resources studied so far and a more specifically German perspective. While surveying the Internet as a global phenomenon, it brings out the particular aspects which are of special concern to public and politicians in Germany.
2. The Internet: whose responsibility?
Background notes on The Politics of Media Provision and Control in Germany
An overview of the rival positions and their relative
plausibility.
Der Spiegel 22/1996
Multimedia:
Kampf um die staatliche Kontrolle
Wieviel staatliche Reglementierung brauchen oder vertragen
neue Medien, wie etwa Online-Dienste? Der Streit um die
Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern ist entbrannt.
Womöglich hilft nur eine Änderung der Verfassung.
An article reporting on the changes made to the draft
legislation on the insistence of the Lander, especially the
"verbale Akrobatik" involved in defining the concept of
Teledienste
taz 14.11.1996
Internet
unter Länderaufsicht?
Die Vorfreude auf ein liberales deutsches Internetgesetz war
verfrüht. Der erste Entwurf des sogenannten Informations- und
Kommunikationsdienstegesetzes (IuKDG), den Forschungsminister
Jürgen Rüttgers (CDU) im Sommer dem Bonner Kabinett vorgelegt
hat, ist bereits revidiert worden. Die Bundesländer wollen auch
im Internet mitreden
Der Spiegel 08/1997
Doppelwhopper
Multimediagesetz
Von Christiane Schulzki-Haddouti
Preisgabe von Grundrechten, Begriffsunsicherheiten, mangelnde
inhaltliche Abgrenzungen, technisch nicht zu realisierende
Vorgaben - diese Vorwürfe werden gegen das neue Informations-
und Kommunikationsdienste-Gesetz (IuKDG) und den dazugehörigen
Mediendienste-Staatsvertrag erhoben.
Telepolis 03.02.97
Rechtsunsicherheit
als Programm!
Das Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz - IuKDG
von Christiane Schulzki-Haddouti
Telepolis 10.5.97
Schwere
Interessenskonflikte machen Entwürfe der Multimediagesetze zur
Makulatur
von Christiane Schulzki-Haddouti und Stefan Krempl
Reports on the eventual passing of the IuKGD by the Bundestag,
June 1997
SZ 14.06.97
Online-Dienste
haften nur für eigene Inhalte
Gewaltverherrlichende Texte oder Pornographie dürfen im
Internet aber nicht wissentlich verbreitet werden. Parlament
schafft Rechtsrahmen für den Weg Deutschlands in die
Informationsgesellschaft
Telepolis 13.06.97
Jetzt
kann der Wahnsinn beginnen...
Bundestag beschließt Multimediagesetz
von Christiane Schulzki-Haddouti
Telepolis 19.06.97
Debatte
des Bundestags zum Multimediagesetz
Eine Foto-Story mit Original-Auszügen aus dem
Bundestagsprotokoll
von Christiane Schulzki-Haddouti
Commentary on the issues which the law leaves unresolved
SZ 14.06.97
Verwirrte
Juristen
Zwei Juristen, drei Meinungen, heißt es bekanntermaßen. Und
wenn das Internet im Spiel ist, sind es wohl mindestens vier. Im
Fall des jetzt verabschiedeten Informations- und
Kommunikationsdienste- Gesetzes (IuKDG) ist die Verwirrung
unter Rechtskundigen besonders groß
Official Government Kurzdarstellung
of the legislation (for general public consumption) with silly
pictures
(Note the lovely bit of total incompetence at the
bottom of this long page: you are denied access to 2 of the 3
bits of Weiterführende Informationen that are offered. So
much for open government!)
Bundestag Speech by Jürgen Rüttgers, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie responsible for the Bill, 13 June 1997
Detailed Artikel zum "Multimedia-Gesetz" by a legal expert, Ulrich Emmert
Official Begründung of the legislation (=briefing for members of parliament) as published in the Bundesrat journal December 1996
The Internet Providers in Germany have tried to preempt legislation by setting up their own self-regulatory body choosing to call themselves the Internet Medienrat
The Official Web Site of the self-styled "Internet Medienrat"
Articles on this body
Der Spiegel (41/1996):
Freiwillige
Selbstkontrolle oder Zensur?
Wie kann man sinnvoll gegen illegale Inhalte im Internet
vorgehen? Diese und ähnlicheFragen will in Deutschland der
kürzlich ins Leben gerufene Internet Medienrat behandeln. In
anderen europäischen Ländern ist man bereits bei der Arbeit.
von Lorenz Lorenz-Meyer
taz 26.09.96
Auf
der Suche nach festen Prinzipien
Vorsorge für den nächsten Zensurfall in Deutschland:
Providerverein "eco" gründet unabhängigen Medienrat
SZ 12.07.97
http://fsm.de
Die tun was!
Ein ehrenwerter Verein kämpft gegen den Rest der Welt. Gegen
Pornos, gegen Gewalt, gegen Rassismus, gegen Diskriminierung.
Sein Ziel ist freiwillige Selbstkontrolle, seine
Mitglieder wollen nur mehr saubere Inhalte im Internet anbieten
The customers of the German Internet providers, however, have been slower to get organised, as the following article observes:
Der Spiegel 07/1997
Wo bleibt die deutsche EFF?
Von Tilman Baumgärtel
Chaos Computer Club, FoeBuD, FIFF: Verschiedene Organisationen
engagieren sich für die Interessen der deutschen Onliner. Doch
alle kämpfen mit denselben Problemen: Wenig Geld, fehlende
Solidarität der "Netizens", mangelndes Interesse der
Bürger.
The full text of the law and treaty. These next two links are provided for reference only. There is no need to attempt to memorise the details of the law itself or of the associated Mediendienste-Staatsvertrag
The Gesetz des Bundes zur Regelung der Rahmenbedingungen
für Informations- und Kommunikationsdienste as it became law on
1 August 1997
(Informations- und
Kommunikationsdienste-Gesetz - IuKDG)
The other - more traditionally Germanic-flavoured -
layer in the Doppelwhopper
Staatsvertrag
über Mediendienste vom 1. August 1997
3. Policing the Internet
a) General issues
Background notes on Freedom of Speech in Germany: the Legal Framework
Was
ist Zensur im Netz? by journalist Volker König offers the
author's answers to questions such as:
Was ist "Zensur"?
Ist das freiwillige Sperren von Newsgroups durch einen
Internet-Provider, Newsadmin oder Sysop Zensur?
Ist das Einrichten einer Freiwilligen Selbstkontrolle eine
Zensur?
Sind die staatsanwaltschaftlichen Aktivitäten derJahre 1995 und
1996 "Zensur"?
Ist das Angebot pornographischer Inhalte im Internet strafbar?
Süddeutsche Zeitung 06-12-1995
Justiz
verzweifelt am anarchischen Internet
Staatsanwalt beklagt fehlende Regelungen 'Gesetze
berücksichtigen gerade mal Video'
Süddeutsche Zeitung 09-06-1997
Aktuelles Lexikon:
Provider
Süddeutsche Zeitung 05-01-1996
Schmuddel-Zensur
bringt CompuServe Ärger
Nutzer des Online-Dienstes kritisieren Aktion gegen
Verbreitung von Kinderpornos
Der Spiegel 07/1996 :
Internet-Gemeinde
wehrt sich gegen Zensur
Alle denkbaren Kontrollen lassen sich sowieso unterlaufen.
Der Spiegel 02/96
Bombt Deutschland
Die Justiz entdeckt den Tatort Internet: Überforderte
Ermittler jagen Pornographen und schießen übers Ziel hinaus
Die Welt 26-11-1996
Pornohändler
nutzen Universitäts-Computer
Kinderschützer fordern Kontrolle im Internet
Süddeutsche Zeitung 15-01-1997
Jeder
Zweite sucht nach Sex
Politiker fordern die Sperrung pornographischer oder
rassistischer Internetseiten - doch das ist technisch unmöglich
Süddeutsche Zeitung 25-04-1997
Einsamer
Jäger im Netz
Der Journalist Detlef Drewes hat ein ausgefallenes
Hobby: Er fahndet nach Kinderschändern im Internet
Telepolis 07.05.97
Schmuddel-Sex
und Rassismus im Internet lassen sich kaum verbieten
Von Wolfgang J. Koschnick
Süddeutsche Zeitung 31.01.97
Die
Überforderung der Justiz
Hilflosigkeit der Justiz angesichts von Sexual- und
Gewaltdelikten im Umfeld der Computernetze
Süddeutsche Zeitung 01-08-1997
Ein
Schnitt ins schmutzige Netz
Warum es selbst für die Computerfahnder der Münchner
Polizei so schwierig ist, die Anbieter von verbotener
Pornographie im Internet zu jagen
von Jeanne Rubner
Süddeutsche Zeitung 25-06-1997
Browser
und Richter
Was im Cyberspace erlaubt ist: Rechtliche Aspekte bei der
Internet-Nutzung
b) The
"Radikal" affair
The pages that caused all the fuss: Radikal
The story unfolds...
taz 12.09.96
Radikal
verboten
Der Generalbundesanwalt inszeniert einen neuen Zensurversuch
des Internet
Die Zeit 13.09.96
Radikal anonym
taz 12.09.96
Geheime
Empfehlung durch Verbot
Der Spiegel 37/96
Deutschland im Herbst - Staatsanwälte
drohen Internet-Service Provider mit der Terrorismus-Keule
Reports on the
affair by Focus Magazine with an explanation of the technical
problems of
blocking access to Internet sites
taz 19.09.96
Karlsruher
Faustrecht
Das Internetverbot der Zeitschrift "radikal"
untergräbt den Gesetzentwurf für Informations- und
Kommunikationsdienste
Der Spiegel 41/96
Interview
with the Generalbundesanwalt about his action
Der Spiegel 41/96
Interview with Germany's leading legal expert in communications
law, Prof
Ulrich Sieber
Der Spiegel 40/96
Felipe Rodriquez, managing director of the Dutch internet
provider one of whose users put Radikal on line,
explains his position.
Zensur und die Prinzipien des Netzes
Statement by the German Section of the Internet Society
Telepolis 11.10.96
Die
Sperre von WWW.XS4ALL.NL
Sabine Helmers im Gespräch mit Felipe Rodriquez
Press release
of 16 September 1996, in which the German Internet providers'
lawyer
explains why efforts to enforce the intended blockade have failed
and continues to dispute the Federal Prosecutors right to
require it.
taz 06-02-1997
"Verhältnismäßige
Maßnahmen"
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Internet-Provider EUnet,
Rechtsanwalt Michael Schneider, Gründer der Internet Content
Task Force, empfiehlt, Sex-Newsgroups zu sperren
von Niklaus Hablützel
Gewitterwolken am Netzhorizont - Neue Blockademaßnahmen
gegen XS4ALL
Von Sabine Helmers
Erneut hat die deutsche Justiz einen großen Internetprovider
dazu veranlaßt, den Netz-Zugang zu den Servern des
holländischen Providers "XS4ALL" zu sperren. Wie schon
im letzten Spätsommer ist wiederum die Internet-Ausgabe der
Autonomenzeitschrift RADIKAL Anlaß für die Aktion. Diesmal ist
es der "Verein Deutsches Forschungsnetz (DFN)", der
einem Ersuchen des Bundeskriminalamtes folgt.
Telepolis 24.04.97
Zensur
in der Bitbananenrepublik
von Wau Holland
Lernt man aus der Blamage der Sperrung von xs4all durch den
DFN?
Der Spiegel 09/97
Allzweckreiniger für das Netz
Von Felipe Rodriquez
Die Teilnehmer der europäischen Konferenz "Policing the
Internet", die vom 13. bis 14. Februar in London stattfand,
waren sich einig: Gewaltdarstellungen und Pornographie habe im
Internet nichts zu suchen. Doch wie lassen sich inkriminierte
Inhalte aus dem Netz entfernen? Darauf wußten sie keine
überzeugende Antwort.
taz 23-10-1997
Zensur
lohnt sich nicht
Der Medienrat der deutschen Internet-Provider ließ
untersuchen, ob technische Kontrollen
den Mißbrauch des Internets verhindern können. Schwarz auf
weiß können die deutschen Internet-Provider nun nach Hause
tragen, was sie eigentlich sowieso schon wußten. Es ist zwar
grundsätzlich möglich, den Datenverkehr im Internet zu
kontrollieren, aber viel zu teuer und viel zu gefährlich für
das Geschäft
Angela Marqardt, PDS member of the Bundestag, places a link to Radikal on her CompuServe homepage
Der Spiegel 17/1996
A Marquardt macht Reklame für 'Radikal'
At the request of the German authorities, Marquardt's homepage is removed by CompuServe, so she takes an account with a UK provider
Der Spiegel 38/1996
Exil in England
Zensur - Nun auch im Internet Angela Marquadt's own statement on her "exiled" homepage
Marquardt then comes under investigation because of the link
Telepolis 24.01.1997
Ein
Hyperlink ins Gefängnis?
von Tilman Baumgärtel
Radi-link führt zu Präzedenzfall über Internet-Zensur
Die Zeit 24-01-1997
Vom
rechten Linken
von Detlef Borchers
taz 30-01-1997
Juristisches
Neuland
Absurdes Nachspiel zur Affäre um die Online-Ausgabe der
Zeitschrift "radikal": Jetzt stehen
die Hyperlinks vor Gericht
von Tilman Baumgärtel
Der Spiegel (06/1997)
"Guckt euch das selber an, dann könnt ihr euch ein Urteil
bilden" - Interview
mit Angela Marquardt (PDS)
Telepolis 21.01.97
"Die
nächste Revolution findet im Internet statt"
Interview mit Angela Marquardt (PDS)
Süddeutsche Zeitung 04-02-1997
Die
Gefahr mit Links
Weil sie im Internet eine Verbindung zu Anleitungen für
militante Bastler herstellte, steht die
frühere PDS-Hoffnung Angela Marquardt nun vor Gericht
She is acquitted of another charge of inciting terrorism because of a comment she made in a magazine interview
taz 05-02-1997
Bunter
Vogel freigesprochen
Angela Marquardts "Wochenpost"-Interview bleibt
straffrei, nachdem auch die
Staatsanwaltschaft ihre Vorwürfe gegen die PDS-Jungpolitikerin
zurücknahm
But formal charges are now laid against her for placing the link
taz 17-03-1997
Kein
Pardon für Internet
Frühere PDS-Politikerin Marquardt wegen
"radikal"-Verbindung angeklagt
von Tilman Baumgärtel
taz 04-06-1997
Aus
dem Schlaf gerissen
Wohnungsdurchsuchung bei Angela Marquardt wg.
"radikal"-Strafverfahren
Süddeutsche Zeitung 06-06-1997
Internet
ein juristisches Minenfeld
Im Prozeß gegen PDS-Politikerin geht es um Verantwortung für
Inhalte
At the first hearing, the judge finds the prosecution evidence inadequate and adjourns the proceedings while it is revised
Fehlstart
Von Lorenz Lorenz-Meyer
Vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten begann am Freitag, den
6.Juni, der Prozeß gegen die PDS-Politikerin Angela Marquardt
wegen des RADIKAL-Links auf ihrer Homepage - und wurde gleich
wieder ausgesetzt. Die vorliegenden Beweismittel reichten zur
Verhandlung nicht aus.
Die Welt 07-06-1997
Internet-Prozeß
gegen PDS-Politikerin ausgesetzt
Anklage wegen Verbreitung verbotener Inhalte
At the resumed hearing, Marquardt is acquitted on the grounds that the specific article in Radikal onm which the prosecution rested its case was not on-line at the time the link was first installed. The question of whether knowingly placing a link to such an article would be a criminal offence is sidestepped by this verdict
Süddeutsche Zeitung 01-07-1997
Keine
Anleitung zu Straftaten
Freispruch für PDS-Politikerin Marquardt im Internet-Prozeß
taz 01-07-1997
Freispruch
für Link zu den Linken
Amtsgericht Berlin spricht Angela Marquardt (PDS) vom Vorwurf
frei, im Internet Straftaten
gebilligt zu haben
Die Welt 01-07-1997
Gericht
spricht PDS-Politikerin Marquardt frei
Richterin erklärte, eine Kontrollpflicht für das Internet
führe zu Rechtsunsicherheit
4. The German media empires (try to) go on-line
Background notes on Media Firms in Germany
SZ 09.12.96
Chancen
noch nicht voll erkannt
'Online-Dienste als Massenmedium werden die Compact Disc
verdrängen': SZ-Gespräch mit Bertelsmann-Vorstand Middelhoff:
Der Spiegel 15/1997
An
der Quote verschluckt
Von Michael Wilde
Aus der Spielwiese für PC-Freaks haben sich ausgewachsene
Medienunternehmen entwickelt. Ungehindert von einem
öffentlich-rechtlichen Programmauftrag können Online-Dienste
ihrem einzigen Ziel nachgehen: Mitgliederzuwachs um jeden Preis.
Doch wer die Quote nicht erfüllt, der erlebt die Dynamik des
Massenmarktes.
taz 23.01.97
Surfen
mit Rettungsring
Internet über Online-Dienste, das ist wie Surfen mit einem
Rettungsring um den Bauch.
taz 11.07.96
Der
KIT hält nicht mehr lange
Stille Revolution bei T-Online: Auch der Online-Dienst der
Telekom führt in seinem Netz den WWW-Standard ein
Süddeutsche Zeitung 06.02.97
T-Online
macht Schwenk zum Internet
Sanfter Übergang durch Kooperation Telekom-Netscape
Die Zeit 07-03-1997
T-Online:
Wie aus dem verschnarchten BTX ein Tor zur virtuellen Welt wurde
Vor ein paar Jahren war BTX einen Lachnummer: neue Medien
á la Bundespost, ha, ha! Heute nennt sich das Ding T-Online und
ist für 1,4 Milionen Menschen in Deutschland das Tor zur
virtuellen Welt. Allen anderen erklären wir hier, wie das Ganze
funktioniert
von Johannes Schweikle
Süddeutsche Zeitung 21-11-1995
Axel
Springer Verlag macht bei Online-Dienst von Bertelsmann
von Ulf Brychcy
Süddeutsche Zeitung 17-01-1996
Burda-Verlag
dämpft die Online-Euphorie
Neue Internet-Dienste wie 'Focus Online' sollen die
Printaktivitäten nur ergänzen
taz 05.08.96
Europe
Offline
Burdas Online-Dienst ist pleite, die Telekom-Tochter
"T-Online" übernimmt die Luxemburger Konkursmasse
Die Welt 08-07-1996
Burda
zieht sich aus Europe Online zurück
EOL verliert tragende Säule, Münchner Verlagshaus bleibt
dennoch an erster Stelle im Renne
taz 08-07-1996
Hubert
Burda werden Online-Sperenzien zu teuer
Der Medienkonzern will als Content-Provider das Geschäft allein
ausbauen
Süddeutsche Zeitung 06.08.96
Europe-Online
machte fast alle Fehler, die sich machen lassen
Die Welt 06.08.96
Telekom hat
Interesse an Teilen von Europe Online
Burda hält noch den Anteil von 26 Prozent
Die Welt 10-07-1996
Ohne
Europe Online will Burda schneller ans Ziel
Investitionen sollen künftig auf die eigenen Online-Dienste
konzentriert werden
Süddeutsche Zeitung 19.07.96
Geplante
Online-Allianz steht immer noch nicht
Die geplante Online-Allianz zwischen der Telekom,
Bertelsmann, America Online (AOL) und dem Axel Springer Verlag
steht offenbar immer noch nicht.
Die Welt 19.09.96
Bertelsmann
und Debis gründen Netzwerktochter
Internet-Dienstleistungen im Angebot
Süddeutsche Zeitung 21.09.96
Online-Allianz
verzögert sich
Die erheblichen Veränderungen im Onlinemarkt verzögern die
geplante Online-Allianz zwischen der Telekom, Bertelsmann,
America Online (AOL) und dem Axel Springer Verlag.
Die Welt 06.11.96
Springer
mit neuem regionalen Online-Dienst
"Go on" bietet Informationen, Service, Unterhaltung
taz 12.12.96
Go
on and pay
Im Internet ist bisher kein Geld zu verdienen, deshalb baut der
Axel Springer Verlag seinen eigenen Onlinedienst auf
Süddeutsche Zeitung 06.12.96
Axel
Springer Verlag steigt bei AOL Online ein
Die Welt 12.02.97
Online-Dienste
jagen Marktführer T-Online
AOL will Compuserve zur Cebit überholen
taz 04.04.97
Elefantenhochzeit
der Onlinedienste
Bereinigung in der Branche: Die einst weltweit vorbildliche
CompuServe hat den Internetboom verschlafen und wird nun vom
Konkurrenten America Online übernommen
Die Zeit 25-04-1997
Fun
Online, der erste deutsche Online-Dienst nur für Kinder,
verspricht eine heile Netzwelt
taz 11-09-1997
Jetzt
neu: BertelSurf
von Dieter Grönling
Die Zeit 19-09-1997
Aus
Streithähnen werden Partner
Massive Bewegungen auf dem Online-Markt offenbaren die
Zukunftsstrategien von Bertelsmann, Springer und dem WAZ-Konzern
von Horst Röper
5. Down to business: Standort Deutschland and the Internet
Alongside fears of moral and political subversion there is another fear that inspires a contrary set of policies to the first two: the fear that Germany will get left behind in the information revolution. There are three sources of anxiety here:
Die Welt 20.07.95
Durch den
Datendschungel
von Michael Fuchs
Wir sind, so scheint es, hinterher. Während Präsident Bill
Clinton und sein Vize Al Gore schon seit Jahren per e-Mail
verkehren, die Niederlande eine ganze Stadt digitalisiert haben
und auch in Frankreich und Großbritannien schon jeder weiß,
daß im Internet keine kleinen Fische gefangen werden, beginnt
man in Deutschland gerade damit, seine Bankgeschäfte
elektronisch zu erledigen. Der Begriff Informationsgesellschaft
klingt hierzulande noch immer ein wenig nach Science-fiction
Die Welt 06.02.96
Gefahren
auf dem Weg in die Informationsgesellschaft
Es muß verhindert werden, daß diese Technologien auf
Widerstand stoßen wie Atom- und Gentechnik
Die Welt 08.10.96
Deutschland
hinkt bei Info-Techniken hinterher
Betriebswirtschafter erkunden die "Information als
Wettbewerbsfaktor"
Süddeutsche Zeitung 31.01.97
'Die
Telekom verfügt Ende des Jahres über das modernste Netz der
Welt'
Die 50 größten Ortsnetze sind jetzt voll digitalisiert
SZ-Gespräch mit Vorstand Gerd Tenzer
Süddeutsche Zeitung 13.03.97
Digitale
Revolution als Impulsgeber
Wirtschaftsminister Rexrodt will Mittelstand den Weg ins
Internet ebnen
Süddeutsche Zeitung 15.03.97
Die
Welt am Netz
Wie das Internet den Wandel vorantreibt
Die Welt 31.10.96
Globale
Gesellschaft
Teleworking...
Süddeutsche Zeitung 17.10.96
Nachholbedarf
bei Tele-Arbeit
Bonn plant Leitfaden: Zehn Prozent der Stellen geeignet
Die Welt 17.10.96
Rückstand
bei Telearbeitsplätzen
Nur 150 000 Deutsche arbeiten aus der Ferne
Die Welt 13.11.96
Revolution
der Berufswelt stockt
Zahl der Telearbeitsplätze in Deutschland steigt zwar, hinkt
der internationalen
Entwicklung aber hinterher
taz 05.12.96
Arbeitsleben
online
Nicht nur die Unternehmen, auch Gewerkschaften entdecken die
Chancen hochqualifizierter Telearbeitsplätze
And so to school ...
Süddeutsche Zeitung 05.08.96
Gutachten
und Internet-Führerschein
Vorschläge der SPD zur Zukunft der Medien in Deutschland
taz 20.03.97
Lehrer
lernen surfen
Vor einem Jahr ist in Bonn der Verein "Schulen ans
Netz" gegründet worden. Erste bescheidene Erfolge sind
erkennbar
Der Spiegel 10/1997
Schulen ans Netz, oder: Hänschen, Hans und die digitale
Schultüte...
von Gertrud Nörder
Home page of the Initiative Schulen ans Netz
Der Spiegel 15/1997
Nachwuchs
am Draht - Drei deutschsprachige Kinderprojekte im World Wide
Web
Von Lorenz Lorenz-Meyer
"Das ist nichts für Kinder!", murrte früher der
Vater und verdrängte Sohnemann und Tochterfrau vom Schaltpult
der elektrischen Eisenbahn. Auch das Internet, so lesen wir
heute, sei für Kids nicht geeignet. Zu viele schreckliche Dinge
könnten ihnen auf ihren Wanderungen durch den Cyberspace
begegnen. Die behalten die Erwachsenen natürlich lieber für
sich. Die größte kollektive Spielwiese aller Zeiten - ohne
Platz für Nachwuchs?
But there are other school uses that teachers aren't so happy about...
Der Spiegel 16/1997
Einfach relaxen
Von Kai Brauer
Während seine Mitschüler täglich stundenlang vor ihren
Schularbeiten sitzen, lacht sich der Klassenprimus ins
Fäustchen: Er holt sich die Hausarbeiten aus dem Internet oder
läßt sie von Pädagogen per E-Mail lösen.
Making money...
Die Zeit 10.05.96
Das
Internet als Marktplatz
Computernetze sorgen weltweit für gnadenlose Transparenz -
Wettbewerb total
Der Spiegel 09/1997
Deutsche Unternehmen im Netz:
Visionäre Zukunftsinvestition oder glänzende Imagepolitur?
Von Gertrud Nörder
Die Welt 15.07.96
Karstadt
künftig im Internet
"Virtuelles Kaufhaus" soll junge Zielgruppen
erobern - 120 Cyber-Bars
28.10.96
Das
virtuelle Warenhaus ist eröffnet
Per Mausklick lassen sich im Cyberspace Bücher, Socken oder
Reisen ordern
04.02.97
Der Traum
vom virtuellen Kaufhaus
Mit Online-Dumping-Preisen verärgern Firmen wie 'Metro' die
Konkurrenz. Denn sie subventionieren den Zugang zum Internet
30.08.96
Banken
errichten Filialen im Internet
Problem der Datensicherung weitgehend gelöst
Der Spiegel 2/1997
Homebanking via Internet - viel Rauch um Nichts?
Von Jörg Birkelbach
Das Bankgewerbe befindet sich im Umbruch: Aktien- und
Wertpapiergeschäfte erledigt der Kunde per Datenanschluß von
Zuhause. Traditionelle Banken erhalten Konkurrenz von
branchenfremden Kreditinstituten, die bessere Konditionen bieten.
Möglich wird dies durch das Internet und die steigende Akzeptanz
von Online-Diensten.
Der Spiegel 2/1997
Wie sicher ist Homebanking?
Von Jörg Birkelbach
Nachrichten über Einbruchsversuche in Netzwerk-Computer
häuften sich in den vergangenen Monaten. Ob es sich dabei immer
um Tatsachenberichte handelt oder schon mal die eine oder andere
Geschichte von der Sicherheitskonzepte verkaufenden Industrie zur
Belebung des Geschäfts eingestreut wird, ist nicht immer
verläßlich dokumentiert. Die Diskussion über die Sicherheit
des Homebanking wird neuerdings besonders heiß geführt, obwohl
Bankkunden bereits seit über zehn Jahren elektronisch ihre
Konten via T-Online verwalten.
Provincial initiatives
Der Spiegel 14/1997
"Leckeres
von der Schweinewiese"
Von Titus Arnu
Bayern Online, das Pilotprojekt der bayerischen
Staatsregierung, sollte das Multimediageschäft in Gang bringen,
jedem Bürger einen kostenlosen Internet-Zugang bieten und
Arbeitsplätze schaffen. Nach einem Jahr am Netz haben die
Bürgernetze auf Bayern Online aber erst etwa 25 000 Nutzer. Mit
den Bürgernetzen ist trotzdem eine Informationsgemeinschaft
gewachsen, die weit über das hinausgeht, was sich Stoiber &
Co. vorgestellt haben. Die Internet-Vereine fordern auf der
Datenautobahn freie Fahrt für freie Bürger.
Der Spiegel 14/1997
Interview
mit Christian Albrecht
Von Titus Arnu
Christian Albrecht, 26, ist Landwirt in Altusried bei Kempten.
Der Allgäuer Bauer hat Bayern Online als Rettung für die
schwierige Marktlage der Bauern entdeckt.
01.11.96
Datenautobahn
gescheitert
Stuttgarter Modellprojekt wegen technischer Mängel
abgebrochen
09.11.96
Medienstandörtle
Pilotprojekt 'Interactive Video Services Stuttgart'
A woman's place...?
taz 12.12.96
Wenn
Frauen zuviel texten
Monica Riedel und Friederike Stüven wollen Frauen die
"Grundzüge des Mediendschungels" vermitteln. Leider
haben die beiden sich dabei selbst verirrt
Der Spiegel 05/1997
Initiative gefragt - Die Frauen und das Internet
Von Christiane Schulzki-Haddouti
Nur langsam erobern die Frauen in Deutschland das Internet.
Während sich beispielsweise in Skandinavien das Netz bereits zu
einem auch bei Frauen allgemein akzeptierten Kommunikationsmittel
entwickelt hat, herrscht hierzulande immer noch eine gewisse
Ratlosigkeit gegenüber den Chancen und Risiken, die das neue
Medium bietet.
Katerstimmung kommt auf...
Süddeutsche Zeitung 23-01-1996
Und alles
hängt am Internet
Große Ernüchterung in der Online-Branche: Nur wer einen
komfortablen Zugang zum 'Netz der Netze' anbietet, kann sich im
Online-Geschäft behaupten
Der Spiegel 01/97
Gebremstes
Wachstum
Ernüchterung bei den Internet-Fans. Die Phase der schnell
wachsenden Teilnehmerzahlen ist vorerst gestoppt.
Der Spiegel 04/1997
Mogelpackung Multimedia?
Von Kai Brauer
Multimedia und die Datenautobahn gelten als Hoffnungsträger für
den Arbeitsmarkt. Die Medien-, Software-, Computer- und
Kommunikationsindustrie setzen auf das Wirtschaftswunderkind der
Zukunft. Doch mittlerweile weicht die Euphorie der Ernüchterung
- das Allheilmittel für Industrie und Wirtschaft hält
Nebenwirkungen bereit.
6. The view from Brussels
European Commission discussion document on control of the Internet
An article on the document:
taz 07-11-1996
Offline
illegal, online illegal
Die Kommission der Europäischen Union fordert internationale
Vereinbarungen gegen Kriminalität im Internet. Einzelaktionen
von Staatsanwälten sind sinnlos
The text of the document itself:
Illegal
and harmful content on the Internet
Communication to the European Parliament, the Council, the
Economic and Social Committee and the Committee of the Regions
concerning illegal and harmful
content on the Internet
7. Elsewhere in the Wide World
Süddeutsche Zeitung 27-03-1997
Österreich
geht offline
Internet-Anbieter streiken aus Protest gegen Hausdurchsuchung
von Bernhard Küppers
Der Spiegel 13/97
Remailer Freie Rede im Schutz der Maske
Die Zeit 05-09-1997
Johan Helsingius, der Erfinder der anonymen Post im Internet,
muß jetzt die Dämonen bekämpfen, die er rief
Angriff
der Namenlosen
taz 14-11-1996
Gericht
verbietet Hyperlinks
Auf den Shetlandinseln bedroht eine Zeitung, die nur online
erscheint, das Meinungsmonopol
des lokalen Medienfürsten
taz 09-10-1997
Das
Recht auf den Link
Eine Provinzposse mit juristischen Folgen
von Hans-Jürgen Marter
taz 16-10-1997
Die
Zensur wird privatisiert
In Großbritannien warten die Internetprovider nicht mehr auf den
Staatsanwalt. Sie kontrollieren selbst, was auf ihrem Rechner
liegt, und holen dann die Polizei
von Christine Horn
Die Zeit 02-08-1996
Die
chinesischen Probleme mit dem Internet
Das Netz der Netze zwingt die chinesische Führung zum Spagat
zwischen Gewinnsucht und Kontrollwut
von Henrik Bork
Der Spiegel 21/97
Ein Streit um Punkt und Buchstaben
Von Lorenz Lorenz-Meyer
Ein Initiative zur Reform des Systems der Domänennamen im
Internet, die Anfang Mai in Genf von 80 Organisationen
unterstützt wurde, stößt auf breiten Widerstand.
Der Spiegel 13/97
Internet und Menschenrechte
Von Lorenz Lorenz-Meyer
Menschenrechtsorganisationen machen seit langem erfolgreich
Gebrauch von den elektronischen Kommunikationsmedien. Zu
Hoffnungen, damit werde ein Durchbruch in der internationalen
Menschenrechtsarbeit möglich, besteht jedoch wenig Anlaß.
Die Zeit 22-08-1997
Alles
unter Selbstkontrolle
Millionen unsichtbarer Etiketten sollen aus dem Internet
endlich ein familienfreundliches Medium machen - Bürgerrechtler
warnen vor der wirksamsten Zensurtechnik aller Zeiten
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